Montag, 14. März 2016

Aqua Painter Woche Teil 3: Unterschiede und Anwendung

Hallo und herzlich Willkommen zu Teil 3 der Wochenserie über die Aqua Painter! Toll, dass du heute wieder vorbei schaust.
Stampin' Up! Aqua Painters Watercolor Aquarell Farbverlauf Wasserfarben

Aqua Painter sind Pinsel mit einem integrierten Wassertank, die sich zum Tuschen, Aquarellieren und Ausmalen auf speziellem Papier eignen. So lassen sich tolle Hintergründe und Effekte kreieren.


Heute möchte ich euch ein wenig zu den Aqua Paintern selbst erzählen:
Sicher ist euch aufgefallen, dass in der Packung 2 Painter enthalten sind. Diese bestehen aus einer Kappe, einem Bürstenteil und einem abnehmbaren und wieder auffüllbaren Wassertank. Die Bürsten haben 2 verschiedene Größen und bestehen aus Kunststoffborsten. Durch einen kleinen Kanal gelangt stetig Wasser aus dem Tank in die Borsten, selbst wenn ihr nicht drückt. Je voller der Wassertank, desto mehr Wasser fließt automatisch nach. Das liegt ganz einfach am Wasserdruck (mehr Wasser übt mehr Druck aus). Besonders beim größeren der beiden Pinsel fließt das Wasser stetig nach. Wenn man also eine "trockene" Pinselspitze braucht, sollte man die Flüssigkeit aus den Borsten mit einem Küchentuch o.Ä. immer mal wieder abnehmen.

Die größere der beiden Pinselspitzen eignet sich besonders für flächige Motive oder Hintergründe.
Bei dieser Karte nach Amy Kunkel (Anleitung und Video auf ihrem Blog) habe ich den großen Painter verwendet, um einen tollen Ombré-/ Dip Dye-Farbverlauf zu erhalten:



Schaut euch unbedingt das Video auf Amys Seite an, in dem sie die Entstehung toll erklärt. Zunächst wird ein Stück Aquarellpapier gewässert (dazu mit dem nassen Pinsel großzügig über das Papier streichen), dann nimmt man mit dem Pinsel Farbe auf und verstreicht sie von einem Ende zum anderen. Dies wiederholt man einige Male, bis man mit der Farbintensität zufrieden ist. Wichtig ist, immer am gleichen Punkt zu starten, da sonst der Farbverlauf nicht richtig zur Geltung kommt.
Die weiße Schrift ist nachträglich embosst. Man kann natürlich auch vorher embossen und dann färben - meiner Erfahrung nach wird der Farbverlauf rund um die Schrift dann nicht so schön gleichmäßig, da sich an dem erhabenen Stempelabdruck "Wassernasen" bilden. Mehr über Papiere, die sich zum Aquarellieren eignen, findest du im ersten Teil der Aqua Painter Serie.

Der kleinere der beiden Pinsel ist besonders für filigranere, weniger große Motive und Farbverläufe geeignet. Hier habe ich Blüten nach einer Karte von Anja Luft bzw. Emma Goddart koloriert:


Die blauen Blumen auf dem weißen Hintergrund muten so schön friesisch an :)
Als Basis habe ich Seidenglanz Papier verwendet und in mehreren Durchgängen von hell nach dunkel mit marineblauer Tinte angemalt. Hierbei muss man aufpassen, dass der Cardstock nicht zu nass wird.
Durch die verschiedenen Durchgänge sind die typischen Aquarell "Wasserränder", also keine seichten Übergänge, entstanden. Mir gefallen sie auf dieser Karte wirklich gut.


Die Kontur ist mit Archivtinte gestempelt. Diese sollte man kurz trocknen lassen, damit sie sicher nicht verläuft beim Ausmalen. Mehr zu den Stempelkissen, die sich für die Konturen beim Arbeiten mit Wasserfarben eignen, findest du im zweiten Teil der Serie über die Aqua Painter.


Der Spruch ist einer der Hauptgründe, warum ich mir das Stempelset Geburtstagsblumen zugelegt habe. Ist die Schrift nicht toll?

Will man Motive halbwegs realitätsnah mit einem Hell-Dunkel-Kontrast kolorieren, betrachtet man am besten jede Fläche (in diesem Fall jedes Blütenblatt) für sich allein. So sind z.B. die Innenseiten der Blüten etwas dunkler als die Außenseiten.

Im nächsten Post, dem vorerst letzten der Aqua Painter Woche bei Bente Stempelt, erkläre ich euch ein paar besondere Anwendungsmöglichkeiten der Pinsel, die man nicht auf den ersten Blick vermuten würde.

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